Rückwärtsfahren mit Bewegtbild

Rückfahrkameras sind in heutigen PKWs nicht mehr brandneu. Aber wer sie hat, schätzt sie ungemein. Viel bequemer kann man kaum noch Rückwärtsfahren. Oder doch? Mercedes hat in seinem Roadster-Modell "SL" eine spezielle Version verbaut: Der Screen projiziert entsprechend Deiner Lenkeinschläge bewegliche Führunsgslinien, so dass Du exakt siehst, wo Du anecken würdest, wenn Du bei gleichbleibenden Lenkeinschlag weiter rückwärts fährst. Der Unterschied zu normalen Rückfahrkamera-Systemen ist, dass sie entweder nichts einblenden oder aber starre Linien projizieren. Das schaut in der Praxis wie folgt aus Foto von Hauke Sandhaus, CC-Lizenz ...
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Die bekannteste Aufklärungssendung ever: Der 7. Sinn

Buzzriders schaut nicht immer nur nach vorne, sondern richtet den Blick auch gerne zurück. Es lässt sich leichter nach vorne schauen, wenn wir verstehen, wo wir hergekommen sind. Was war denn früer so? Früher, ja früher wurden wir in der Tat per Fernsehen informiert, belehrt und gelehrt. Heutige Sendungen sind - wenn sie denn überhaupt noch Lehrcharakter haben wollen - vom Niveau einer Galileo-Sendung geartet. Einen krassen Gegensatz zu heute dazu bot eine damalige Kultsendung: Der 7. Sinn! Es war einmal vor langer Zeit leider. Eine geniale Sendung für Autofahrer. Ein geniales Jingle. Ein genialer Sprecher. Ein genialer Titel. Der Siebte Sinn lief von 1966 bis 2005 und diente der Verkehrserziehung von Erwachsenen. Absolut kultig war dabei der Sprecher Egon Hoegen. Mit dieser Stimme und der Sendung bin ich tatsächlich groß geworden. Du kannst mir die Melodie im Schlaf vorspielen und schon bin ich vorsichtiger:) Was soll ich sagen? Es handelte sich wohl um die mit Abstand bekannteste Serie Deutschlands, gleichauf...
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Was ist ein Aktiver Totwinkelassistent?

Den "Toten Winkel" kennt Ihr sicherlich vom Autofahren. In der Fahrschule hörte man was von "Schulterblick". Ist das immer noch so? Bei mir war es so vor fast 30 Jahren. Heute jedoch gibt es kleine Helferlein im Auto. Totwinkelwarner melden dem Fahrer im Außenspiegel mittels einem Warnlicht und einem Warnton, dass ein Spurwechsel nicht so smart wäre. Diese Systeme finden sich langsam aber sicher in immer mehr Fahrzeugen. Doch dabei wird es nicht bleiben. Blieb es auch nicht. Der nächste Schritt war logischerweise die Einführung eines aktiven Systems. Im Unterschied zu passiven Systemen wird nicht mehr nur gewarnt, sondern auch aktiv in das Fahrmanöver eingegriffen. Heißt? Es bremst einseitig den Wagen aus und bringt den Wagen wieder auf Spur. Das schaut Euch in Ruhe im Video von Daimler (siehe unten) an und lest Euch das Verfahren in Ruhe auf dem Daimler-Blog durch. Es wird ab 30 KM/h aktiviert und bremst den Wagen autonom aus der Gefahrenzone, lenkt damit nicht "via Lenkrad"....
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Koffer hin, Golf her: Der Roboter Kaddy existiert schon

Tja, es mag sein, dass der Roboter-Koffer nur ein Bastler-Projekt ist. Um dem Menschen das mühsame Schleppen zu ersparen. Doch im Bereich Golf gibt es das schon, wie mich Mirko Lange auf G+ informiert hat. Das Gerät nennt sich Gogo Kaddy und folgt dem Golfer bei Fuß. Die Batterie reicht für 18-24 Loch, je nach Gelände. Und ist so eingestellt, dass es dem Golfer in einer Entfernung von 2 - 6 Metern folgt. Hierzu das Video: Der Hersteller Die Firma nennt sich RwR Michael Richter und sitzt in 73271 Holzmaden (bei Stuttgart). Auf deren Webseite findet Ihr weitere Informationen: golfcaddy-roboter.de. Was der Spaß kostet? Laut Info 3.990 Euro. Inludiert ist der Transportpreis zu Deinem heimischen Golfplatz. Ach ja, der Kaddy-Robbie passt laut Herstellerangaben in den Kofferraum Deines Autos, da er zusammenklappbar ist. Und wer als Golfpartner müde des Laufens ist, kann sich auf die Rücksitzbank des Robbies setzen ;) Welcome to the future und spielts mehr Golf :) Flughafen? Wenn man sich nun überlegt, wieso...
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Traum: Ein Koffer, der Dir automatisch folgt

Der bekannte Bastler und Internet-Celebrity Benjamin Heckendorf (im Netz als "Ben Heck" unterwegs) hat erneut ein witziges Projekt erbastelt. Diesmal hat er nicht wie sonst üblich alte Spielekonsolen auseinandergenommen und neuartig zusammengesetzt, sondern zusammen mit Jessie Robinson einen Koffer gebastelt, der Dir automatisch hinterherfährt. Er nennt es "autonomous Robot Luggage". Vorbei die Schlepperei! Herrliche Vorstellung, wäre das in der Praxis zuverlässig und sicher nutzbar. Schaut Euch das kurzweilige Video dazu an: Probleme Die Koffer am Flughafen bequengeln die Durchsagerinnen: "Herr Miller, Ihr Koffer möchte gerne abgeholt werden". Oder sie rufen gar die Sicherheistbehörden auf den Plan, den einsamen und traurigen Koffer zu sprengen statt ihm Frauchen oder Herrchen zurückzugeben. Bei den vielen Drähten und Sensoren ginge das Ding schließlich glatt als Bombe durch. Und erst recht beim Scan in der Beförderlungsanlage. Tja, es wird also noch eine Weile dauern, bis das Realität wird, da ein Rädchen ins andere greifen muss. Oder? Aussicht Alles nur Zukunfts-Blabla also? Spinnerei? Was soll man schon von diesem Ansatz...
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Samsung Galaxy Note: Warum sich ein iPhone dagegen minderwertig anfühlt

Ich habe seit Anfang März von E-Plus das Samsung Galaxy Note (Android-System) als Testgerät und muss seitdem feststellen, dass sobald ich kleinere Geräte wie das HTC, iPhone/ipod Touch in den Händen halte, gewissermaßen die Geräte "popelig" finde. Diesen Effekt finde ich schon bemerkenswert, wie sehr andere Geräte dagegen abfallen, die ich vorher super fand. Es ist tatsächlich die Größe des Screens von 5,3 Zoll, die zu diesem haptischen Feeling im Vergleich führt. Der Unterschied ist wirklich krass. Ich lege das Samsung aus der Hand und nehme mein iPod Touch in die Hand.. "oups... wie klein ist der Screen, wie klein ist die Schrift, wie klein die Icons, wieso geht das nicht komfortabler, warum fand ich das gut?". Ein-Hand Bedienung Was ich häufiger von Dritten höre, die das Gerät erstmals in die Hand nehmen, ob denn die "Daumen-Bedienung" möglich sein. Also alles mit einer Hand machbar und erreichbar wäre. Wer kürzere Finger/kleinere Hände hat, für den kann das in der Tat ein...
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Girogo: Bargeldloses Bezahlen mit NFC-Technik

Schauts Euch nur gut an. Bald könnt Ihr es sonst wohin stecken oder im Museum bestaunen. Eure Kinder werden es jedenfalls nicht mehr kennen! Diese News ist in der Tat spannend, Deutsche Kreditwirtschaft: Mit girogo führt die Deutsche Kreditwirtschaft ein neues gemeinsames Markenzeichen für die neue Funktion des kontaktlosen Bezahlens mit der Bank- oder Sparkassenkarte ein. Die deutschen Kreditinstitute starten zugleich das größte Pilotprojekt Europas zum kontaktlosen Bezahlen im Großraum Hannover, erweitert um die Städte Braunschweig und Wolfsburg. Über 1,3 Millionen Kunden der Banken und Sparkassen können in diesen Regionen ab Mitte April 2012 im teilnehmenden Einzelhandel und an Tankstellen in weniger als einer Sekunde Beträge bis 20 Euro schnell und bequem kontaktlos über ihren Prepaid-Chip auf ihrer girocard fast im Vorbeigehen an der Kasse bezahlen. Wie funktioniert konktaktloses Bezahlen? Das einfache Geheimnis ist die sogenannte "Near Field Communication"-Technik. Die Wikipedia dazu: "...ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken von bis zu 4 cm". So wird die neue EC-Karte...
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Selbstfahrende Autos: Vorsicht, ein Bug voraus?

Google hat ein nett gemachtes PR Video machen lassen: Ein nahezu blinder - als "Self-Driving Car User #0000000001" bezeichnete - Fahrer namens Steve Mahan drehte seine Runde zum Taco Bell und holte seine Wäsche ab. Das Video soll zeigen, dass sich ein Wagen heute nicht nur im Straßenverkehr sicher bewegen, sondern sogar auf Parkplätze abbiegen und anhalten kann (welch ein glücklicher Umstand:). Wie man sieht, schaut das sehr beschaulich aus. Es geht aber auch ein bisschen schneller, mit quietschenden Reifen und aufsetzenden Chassis: Ich werde in einem anderen Artikel auf die Technologie eingehen, die natürlich nicht nur Firmen wie Google einsetzen. So durfte ich eine nicht minder moderne Gerätschaft der Bundeswehr auf einer Messe bestaunen. Es war erstaunlich, wie schnell und wie gut die verschiedenen Sensoren die umgebende Landschaft, Objekte, Hindernisse (inklusive Gebäuden und dem Inneren von Gebäuden) erfassen konnten. Aber wie gesagt, dazu mehr ein anderes Mal. Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr Euch zu Googles Projekt einen Hintergrundbericht in...
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Volvo V40 und der Airbag für den Fußgänger

Furchtbare Vorstellung, vor ein Auto zu laufen. Gerade die daraus resultierenden Kopf- und Brustverletzungen dürften Ursache für schwerste Dauerschäden bis hin zu tödlichen Unfallverläufen sein. ich hatte selbst einen derartigen Unfall miterleben dürfen. Es war absolut kein schöner Anblick, einen umherwirbelnden Körper wie ein Ping-Pong Ball auf der Motorhaube und anschließend auf dem Asphalt aufschlagen zu sehen. Obgleich das Ganze in wenigen Bruchteilen von Sekunden passiert war, sind mir die Zeitlupenbilder in Erinnerung geblieben. Umso mehr interessiert es mich natürlich, was in modernen PKWs verbaut wird, um derartige Unfälle glimpflicher ausgehen zu lassen. Spätestens seitdem die EU die Autohersteller vor ca. 10 Jahren dazu verdonnert hat, sich darum verstärkt zu kümmern, zerbrechen sich die Hersteller den Kopf statt hoffentlich die Fußgänger. Es wird hierbei zwischen passiven und aktiven Systemen unterschieden. Passive Systeme sind Hilfsmittel wie die sich stärker deformierende Motorhaube und der stärker gebogene Kühlergrill, aktive Systeme sind beispielweise Aufprallwarner und damit verbundene Bremsassistenten (die lau EU Verordnung seit 2011...
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Bau Dir Deinen Robbie zusammen

erinnert Ihr Euch an "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"? Eine Kindersendung aus den 70er Jahren. Die Roboter wurden über kybernetische Fäden non-wireless gesteuert. Schaut selbst 40 Jahre später ist diese Kindersendung immer noch Science Fiction in unserem Privatalltag. Roboter begegnen uns - wenn überhaupt - in irgendwelchen Fabrikhallen. Meistens schauen die nicht so aus, wie sich das unsere Kindsaugen vorstellen. Dennoch faszinieren uns Maschinenwesen. Möglicherweise werden uns Roboter in weniger als 40 Jahren häufiger begegnen. Warum? Hardware und Software werden günstiger aber auch einfacher zu bedienen sein. Sprich, es wird immer weniger anspruchsvoller, einen gefühlt wertigen Roboter zu basteln. Ohne Ingenieurs-Wissenschaften studiert haben zu müssen. Ohne Millionär sein zu müssen. Wie ich auf diese Behauptung komme? Eine der wichtigen Komponenten auf dem Weg zum Roboter-Alltag hat meiner Meinung nach Microsoft anno 2011/2012 geschaffen. Mit Hilfe der Kinect-Steuerung - die wir bereits von der XBox kennen - können Roboter mit einem günstigen Sensor bestückt werden, der zudem intelligent und variabel genug programmierbar ist....
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