Girogo: Bargeldloses Bezahlen mit NFC-Technik

Schauts Euch nur gut an. Bald könnt Ihr es sonst wohin stecken oder im Museum bestaunen. Eure Kinder werden es jedenfalls nicht mehr kennen! Diese News ist in der Tat spannend, Deutsche Kreditwirtschaft: Mit girogo führt die Deutsche Kreditwirtschaft ein neues gemeinsames Markenzeichen für die neue Funktion des kontaktlosen Bezahlens mit der Bank- oder Sparkassenkarte ein. Die deutschen Kreditinstitute starten zugleich das größte Pilotprojekt Europas zum kontaktlosen Bezahlen im Großraum Hannover, erweitert um die Städte Braunschweig und Wolfsburg. Über 1,3 Millionen Kunden der Banken und Sparkassen können in diesen Regionen ab Mitte April 2012 im teilnehmenden Einzelhandel und an Tankstellen in weniger als einer Sekunde Beträge bis 20 Euro schnell und bequem kontaktlos über ihren Prepaid-Chip auf ihrer girocard fast im Vorbeigehen an der Kasse bezahlen. Wie funktioniert konktaktloses Bezahlen? Das einfache Geheimnis ist die sogenannte "Near Field Communication"-Technik. Die Wikipedia dazu: "...ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken von bis zu 4 cm". So wird die neue EC-Karte...
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Selbstfahrende Autos: Vorsicht, ein Bug voraus?

Google hat ein nett gemachtes PR Video machen lassen: Ein nahezu blinder - als "Self-Driving Car User #0000000001" bezeichnete - Fahrer namens Steve Mahan drehte seine Runde zum Taco Bell und holte seine Wäsche ab. Das Video soll zeigen, dass sich ein Wagen heute nicht nur im Straßenverkehr sicher bewegen, sondern sogar auf Parkplätze abbiegen und anhalten kann (welch ein glücklicher Umstand:). Wie man sieht, schaut das sehr beschaulich aus. Es geht aber auch ein bisschen schneller, mit quietschenden Reifen und aufsetzenden Chassis: Ich werde in einem anderen Artikel auf die Technologie eingehen, die natürlich nicht nur Firmen wie Google einsetzen. So durfte ich eine nicht minder moderne Gerätschaft der Bundeswehr auf einer Messe bestaunen. Es war erstaunlich, wie schnell und wie gut die verschiedenen Sensoren die umgebende Landschaft, Objekte, Hindernisse (inklusive Gebäuden und dem Inneren von Gebäuden) erfassen konnten. Aber wie gesagt, dazu mehr ein anderes Mal. Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr Euch zu Googles Projekt einen Hintergrundbericht in...
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Volvo V40 und der Airbag für den Fußgänger

Furchtbare Vorstellung, vor ein Auto zu laufen. Gerade die daraus resultierenden Kopf- und Brustverletzungen dürften Ursache für schwerste Dauerschäden bis hin zu tödlichen Unfallverläufen sein. ich hatte selbst einen derartigen Unfall miterleben dürfen. Es war absolut kein schöner Anblick, einen umherwirbelnden Körper wie ein Ping-Pong Ball auf der Motorhaube und anschließend auf dem Asphalt aufschlagen zu sehen. Obgleich das Ganze in wenigen Bruchteilen von Sekunden passiert war, sind mir die Zeitlupenbilder in Erinnerung geblieben. Umso mehr interessiert es mich natürlich, was in modernen PKWs verbaut wird, um derartige Unfälle glimpflicher ausgehen zu lassen. Spätestens seitdem die EU die Autohersteller vor ca. 10 Jahren dazu verdonnert hat, sich darum verstärkt zu kümmern, zerbrechen sich die Hersteller den Kopf statt hoffentlich die Fußgänger. Es wird hierbei zwischen passiven und aktiven Systemen unterschieden. Passive Systeme sind Hilfsmittel wie die sich stärker deformierende Motorhaube und der stärker gebogene Kühlergrill, aktive Systeme sind beispielweise Aufprallwarner und damit verbundene Bremsassistenten (die lau EU Verordnung seit 2011...
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Bau Dir Deinen Robbie zusammen

erinnert Ihr Euch an "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"? Eine Kindersendung aus den 70er Jahren. Die Roboter wurden über kybernetische Fäden non-wireless gesteuert. Schaut selbst 40 Jahre später ist diese Kindersendung immer noch Science Fiction in unserem Privatalltag. Roboter begegnen uns - wenn überhaupt - in irgendwelchen Fabrikhallen. Meistens schauen die nicht so aus, wie sich das unsere Kindsaugen vorstellen. Dennoch faszinieren uns Maschinenwesen. Möglicherweise werden uns Roboter in weniger als 40 Jahren häufiger begegnen. Warum? Hardware und Software werden günstiger aber auch einfacher zu bedienen sein. Sprich, es wird immer weniger anspruchsvoller, einen gefühlt wertigen Roboter zu basteln. Ohne Ingenieurs-Wissenschaften studiert haben zu müssen. Ohne Millionär sein zu müssen. Wie ich auf diese Behauptung komme? Eine der wichtigen Komponenten auf dem Weg zum Roboter-Alltag hat meiner Meinung nach Microsoft anno 2011/2012 geschaffen. Mit Hilfe der Kinect-Steuerung - die wir bereits von der XBox kennen - können Roboter mit einem günstigen Sensor bestückt werden, der zudem intelligent und variabel genug programmierbar ist....
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Interview mit Sascha Pallenberg

Sascha ist uns als "Mr. Netbook" bekannt, der am Puls der Zeit hängt und uns regelmäßig mit News rund um mobile computing versorgt. Ich hatte Gelegenheit, ihn auf der Cebit 2012 in Ruhe zu interviewen. Wir unterhielten uns über die Zukunft des mobile computings, seinen Job, seine Haters und seine weiteren Publishing-Aktivitäten, die er in peto hat. (mehr …)...
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Audi: Von selbstparkenden Autos und Head-Up Displays

Das ist der neue Racer von Audi - "R18 e-tron quattro" - , der am 24 Stunden Rennen von Le Mans anno 2012 teilnehmen wird. Die Besonderheit? Es handelt sich um einen Hybrid-Auto, das in einem Hochleistungsrennen erstmalig von Audi eingesetzt wird. Die 510 PS des 3,7 Liter V6 TDI-Motors treiben die Hinterachse an und werden zusätzlich durch einen Vorderachsen-Elektroantrieb unterstützt. Der E-Motor kommt kurzzeitig beim Beschleunigen zum Einsatz und soll dem Wagen damit mehr Power verleihen. Aufgrund des Reglements darf ähnlich wie der Formel-1 der Zusatzschub nur kurzzeitig eingesetzt werden. Ich bin mir sicher, dass Hybrid-Lösungen wie diese allgemein bei den Konsumenten für einen weiteren, positiven Schub sorgen werden. Kein Wunder, so plant doch Audi, seine herkömmliche Fahrzeugflotte Stück für Stück um derartige Antriebslösungen auf den Markt zu bringen. Da kommt Audi so ein Racer werbetechnisch gesehen nur recht. Doch Audi hatte auf der Jahrepressekonferenz 2012 in Ingolstadt natürlich mehr zu bieten. Im Rahmen einer vorzüglichen Abend-Show präsentierte der bekannte...
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Von der Zukunft im Jetzt und von glibberigem Wackelpudding

Omid hat mich angemailt und auf sein Essay hingewiesen, das er - inspiriert durch Buzzriders - verfasst hat. Es nennt sich "Ich lebe in der Zukunft". Ich habe mich tierisch gefreut, dass der Gedanke des Teilhabens, Mitmachens und der gegenseitigen Inspiration die erste Frucht im Bereich der essayistischen Zukunft trägt (siehe auch "Angebot an Geschichtenerzähler"). Omid E. Golbasi " (*22.08.1980) ist verheiratet und lebt / arbeitet mit Frau, Kind und Hund als freier Autor und Schriftsteller im schönen Süden Deutschlands. Er veröffentlicht seine Werke vornehmlich online und digital.". Ein Auszug aus seinem Essay "Ich lebe in der Zukunft" Ich bin einunddreissig. Und ich bin du. Du bist eine Erinnerung von mir. Ich, mein lieber Omid, ich lebe in der Zukunft. Zumindest kommt es mir manchmal echt so vor. Mit "Zukunft" ist natürlich schon die Gegenwart gemeint, aber eben auch das, was man noch vor den 2000ern eben für die Zukunft und totale Science-Fiction gehalten hat. Ich weiß ich weiß, kleiner Omid. Wenn man...
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How to connect creativity, openess and automobile?

Ford hat mich um Folgendes gebeten: Am 27. Februar spricht Ford CEO Bill Ford beim Mobile World Congress in Barcelona über die Zukunft der mobilen Verbindungsfähigkeit. Ford möchte dazu Blogger einladen ihre Gedanken, Wünsche, Pläne oder Empfehlungen dazu kund zu tun wie die mobile Verbindung von Mobilgeräten und Fahrzeugen unsere Zukunft beeinflussen wird. Die Frage lautet "What will mobile connectivity between mobile phones and vehicles enable us to do in the future?" Die Idee dabei ist, dass interessierte Blogger ihren Blogbeitrag am 27. Februar auf dem eigenen Blog posten und mit dem #FordMWC bekannt machen. Ford beobachtet diese Posts und wird ausgewählte Beiträge auf den eigenen Social Media Kanälen weiter verbreiten. Das Vernetzte Auto Klar, kann ich, will ich, mache ich. Ich werde noch einige Apsekte zu diesem riesigen Themengebiet verfassen, das die Fahrerfahrungen der Autofahrer meines Erachtens drastisch verändern wird. Eines der wesentlichsten Punkten jedoch ist, wenn die Automobilindustrie wirklich im 21. Jahrhundert ankommen möchte, die Errungenschaften und Lehren der letzten 40-50...
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Buzzriders Roundup nach dem Start

Ziemlich genau zwei Wochen nach dem Start von Buzzriders ein kleiner Überblick für Euch, was sich seitdem ergeben hat. 1. Der Start war relativ turbulent für eine junge Webseite, die sich mit modernen Technologien befasst. Nach der Berichterstattung in der Presse und Blogs, aber auch auf Twitter und Facebook kamen knapp über 20.000 Pageviews in zwei Tagen während dem Mini-Buzz zusammen, schon mal ein ordentliches Ergebnis. Da ich darauf verzichtet hatte, während dem Buzz Weiteres zu veröffentlichen, hat sich das Besucheraufkommen auf ein übliches Normalmaß von rund 300 Besuchern im Schnitt eingependelt. 2. Interessant für mich waren natürlich die Reaktionen Der Großteil drehte sich um die Frage, ob es denn per definitione überhaupt ein Blog sei und warum man nicht kommentieren könne. Was nicht weiterhin relevant für meine Vorhaben ist, aber interessant zu erwähnen. Der andere Grundtenor befasste sich natürlich mit dem Aspekt, was aus dem alten Buzzriders-Vorhaben wurde und warum es überhaupt so einen Buzz um eine Standard 08/15-Webseite gäbe. Für...
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Brauchen wir bald ein Handbuch zum Leben?

Die Welt hat sich verändert. Eine pauschale 08/15-Aussage. Spätestens dann, wenn Opa erzählt, früher sei alles besser gewesen, verdrehen wir schmunzelnd die Augen. Wenn aber Opa meinen würde, dass früher alles einfacher gewesen sei, hätte er in dem Falle nicht ganz Unrecht. Schauen wir uns um und denken an früher, können wir eine zunehmende, technische Komplexität in zahlreichen Bereichen vorfinden. Kurzum: "Aus wenigen Schaltern mehr Schalter machen". Drei einfache, visuelle Beispiele sollen das exemplarisch verdeutlichen, die den Unterschied zeigen, was sich in weniger als einem halben Jahrhundert verändert hat: Menschliche Beziehung nur noch per Hotline-Support Heute kannst Du nicht einfach so mit Freunden quatschen, Du musst in der Lage sein, virtuelle Freundschaftsnetzwerke wie Facebook zu bedienen. Früher schaute man sich an und sprach mit dem Mund, die Natur hat es uns einfach gemacht. Heute schauen wir uns Formularstraßen an und drücken dutzende Knöpfe, um mit einem Freund Kontakt aufzunehmen, bevor wir mit ihm sprechen können. Sämtliche, sozialen Kommunikationstechniken bedingen, dass wir uns...
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