Hessenchampions 2014: AuPair World

Hessenchampions 2014: AuPair World

Wie versprochen stelle ich Euch einen der Hessenchampions-Gewinner (siehe Liste der Gewinner und Bericht über den Hessenchampions-Abend) genauer vor, die bei der Preisverleihung in der Kategorie Weltmarktführer als Sieger hervorgingen: AuPair World. Hierbei handelt es sich um einen Online-Service, der Gastfamilien und AuPairs mit Kunden zusammenbringt. In der Tat handelt es sich dabei um die führende Au-pair-Agentur weltweit. Wer hätte das gedacht, dass mal ein Service nicht aus San Francisco kommt, dem Mekka der Startups und Internet-Giganten? Sondern? Aus Kassel! Wie es dazu kam? Dieser gute Mann namens Uwe Regenbogen wollte 1997 für seine Familie ein AuPair suchen. Doch so recht zufrieden war er mit den Agenturservices nicht. Kurzerhand entschloss er sich als Programmierer eine Webseite aufzuziehen, die eine direkt Vermittlung erleichtern sollte. 1999 war es dann soweit, AuPair World ging an den Start. Hier auf dem Foto zusammen mit seiner Mitarbeiterin Ann-Kristin Schell, Chief Operating Officer. Wie ging es weiter? 2002 Relaunch von Aupair World, die Website wird in Teilen kostenpflichtig. Die...
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Gesten gesteuerte Websites

warum sollte sich die Gestensteuerung nur auf Tablets und Smartphones beschränken? Die touristische Webseite namens "When It Rains" bietet mittels Webcam-Zugriff dem User an, die Seite via Gesten durchzunavigieren (im Moment nur auf Google Chrome Browsern möglich). Auf Tnooz.com könnt Ihr Euch durchlesen, wie das umgesetzt wurde: Behold the gesture controlled tourism website From concept to final website it took around 3 weeks. We got the idea from an open source piece of code for doing gesture recognition, we improvised on it, combined that with the monsoon campaign and the result is what you are seeing. Die notwendige Technik findet ihr hier: WebRTC is a free, open project that enables web browsers with Real-Time Communications (RTC) capabilities via simple Javascript APIs. The WebRTC components have been optimized to best serve this purpose. Gut möglich, dass zunehmend häufiger vorkommende Bedienkonzepte (=> zunehmende Touchscreen-Welt) übertragen werden, auch auf alte Techniken wie die Maussteuerung einer Webseite. Und, wir könnten es sogar weiterdenken: Wie reagiert der User...
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Google Glass: Was ich nicht so gerne damit machen würde

Gerhard Schröder hat zum Blog-Tanz gebeten und gefragt: Was würdet Ihr mit einer solchen Brille tun? Fotos am “Laufenden Band”? Videos? Oder seid Ihr gar absolute Gegner einer solchen Brille? Warum? Wieso? Alle Arten von Beiträgen – Pro wie Contra – sind Erwünscht. Vorneweg, ich bin Brillenträger und ein Mensch, der gerne mein eigenes Hirn als Speicher nutzt denn Erlebtes digital zu speichern und zu teilen. Obgleich ich Menschen verstehe, die ihr Essen fotografieren, Treffen mit Freunden dokumentieren und interessante Orte auf Facebook mitteilen möchten. Und, ich bin zweifellos ein Anhänger des technischen Fortschrittsglaubens, aber nicht um jeden Preis. Ist so "ein Preis" die Google Brille? Google Glass (siehe Beschreibung des Herstellers) treibt es mit der Videoschnippselei und Fotografiererei auf die technisch im Moment bequemste Spitze. Denn dies ist nun einmal im Moment der Produkthauptnutzen. Noch nie wird es bald so einfach sein, Visuelles festzuhalten und zu teilen. Und wenn wir eines wissen, wenn es um die Akzeptanz von Technik geht, dann...
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Kommunikative Zurückhaltung der Autoindustrie: Samsung S4 schlägt Porsche Carrera S

Wir schreiben das Jahr 2013. Oder anders: Wir stehen im 21. Jahrhundert. Klingt irgendwie vielversprechend modern und nach alles wird besser. Und wir sprechen nicht selten vom kommunikativen Digitalzeitalter. In Zahlen: Die weltweite technische Kapazität, Informationen über (unidirektionale) Broadcast und Rundfunk Netzwerke zu empfangen, ist von 432 (optimal komprimierten) Exabyte im Jahr 1986, bis 1,9 Zettabyte in 2007 gewachsen. Die globale effektive Kapazität Informationen durch (bidirektionale) Telekommunikationsnetze auszutauschen ist von 281 (optimal komprimierten) Petabyte in 1986, bis 65 (optimal komprimierten) Exabyte in 2007 gewachsen. Klingt toll. Jeder kommuniziert mit jedem. Wenn er will. Manche wollen noch nicht wirklich. Betrachten wir die Automobilbranche, zeichnet sich ein Bild aus dem 20. Jahrhundert, Opas-Zeiten. Bis heute wird klassisch kommuniziert: Pressemeldungen werden verteilt Marketingkampagnen werden mit teuren Geld gefahren, um über neue Produkte zu informieren Erste, zarte Facebook-Pages werden betrieben, um Marken- und Produktwelten zu vermitteln Journalistische Anfragen werden zentral entgegengenommen und zu den Verantwortlichen weitergeleitet. Und das ist schon alles? Ja. Das ist schon alles. Und wo spielt der News-Sex heute?...
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Global Design = „Global Theory“ ?

Während der US Automesse traf ich Fords Chefdesigner J. Mays ("Group Vice President of Global Design and Chief Creative Officer at Ford Motor Company"). Er gehört zu einem der maßgeblichen Autodesigner weltweit. Und er traf eine sehr spannende Aussage: Consumers today look for good – great – design. They are eager to express themselves and display their individuality through the products they purchase and the companies they favor. What is unique to our time is the convergence of what is considered great design: consumers share information across the globe at an incredible speed through social media and other channels. Obviously there are also differences from one market to the other. The challenge is being able to design a product that is appreciated at the global level but also resonates with the local customers, providing them that unique sense of ownership. Würde dieses Modell eines alten Ford Mustangs heute im globalen Netz nicht viel eher weltweit Anklang finden? Ich wette ja! Warum...
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Facebook im Benz: Das Beste oder Nix

Wer sich als Slogan "Das Beste oder Nichts" aussucht, wird entsprechend beurteilt. Hier fällt mein Urteil bei der Facebook App, die im Daimler-System namens "Comand Online" integriert wurde, auf "Nix" aus. Und zwar deftig Nix! Das Web im Auto Kurz vorneweg: Das "Comand Online"-System von Daimler bietet eine Schnittstelle ins Internet, nebst Navi, Radio und dergleichen. Eine Schnittstelle ins Internet? Was soll das denn heißen? Als Internet-Funktionen stehen die lokale Google-Suche, Wetterinfos, ein Browser und die besagte Facebook-App zur Verfügung. Das ist demnach "das Internet" in einem PKW von Mercedes und die Antwort von Daimler auf zunehmende Wünsche der Kunden "always online" sein zu wollen. Nicht von allen Kunden, aber bekanntlich macht das Internet vor nichts und niemand Halt. Und lange Jahre waren die Autos schwarze Löcher im Internetzeitalter. Nichts kam rein, nichts ging heraus. Die Zeiten ändern sich auch hier langsam. Mehr noch, sämtliche Fahrzeughersteller gehen auch und wegen dem Wettbewerb verstärkt dazu über, das Auto mit dem Netz zu verbinden....
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Samsung Galaxy Note: Warum sich ein iPhone dagegen minderwertig anfühlt

Ich habe seit Anfang März von E-Plus das Samsung Galaxy Note (Android-System) als Testgerät und muss seitdem feststellen, dass sobald ich kleinere Geräte wie das HTC, iPhone/ipod Touch in den Händen halte, gewissermaßen die Geräte "popelig" finde. Diesen Effekt finde ich schon bemerkenswert, wie sehr andere Geräte dagegen abfallen, die ich vorher super fand. Es ist tatsächlich die Größe des Screens von 5,3 Zoll, die zu diesem haptischen Feeling im Vergleich führt. Der Unterschied ist wirklich krass. Ich lege das Samsung aus der Hand und nehme mein iPod Touch in die Hand.. "oups... wie klein ist der Screen, wie klein ist die Schrift, wie klein die Icons, wieso geht das nicht komfortabler, warum fand ich das gut?". Ein-Hand Bedienung Was ich häufiger von Dritten höre, die das Gerät erstmals in die Hand nehmen, ob denn die "Daumen-Bedienung" möglich sein. Also alles mit einer Hand machbar und erreichbar wäre. Wer kürzere Finger/kleinere Hände hat, für den kann das in der Tat ein...
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Was ist ein ShotSpotter? Ein modernes Abhörgerät

Wilde Schusswechsel in der Stadt und keiner meldet es der Polizei? Das Szenario dürfte in Deutschland dem Bürger weitestgehend unbekannt sein. In den USA durfte die Polizei in L.A. beim Installieren und Testen von "ShotSpottern" diese Erfahrung machen: Rund 100 Testschüsse wurden abgegeben, es ging exakt 1 Notruf ein. Nun, nicht dass es uns was Neues wäre, dass Bürger in Städten mit hoher Kriminalitätsrate abstumpfen. Aber es ist bezeichnend für das Problem. Wenn überhaupt ein Notruf eingeht, ist der Schütze über alle Berge. Mit zunehmender Urbanisierung der Weltbevölkerung werden auch die Anforderungen an die Sicherheitsbehörden steigen. Es ist zu erwarten, dass generell Technologien vermehrt zum Einsatz kommen, die Gewaltverbrechen lokalisieren und aufzeichnen, um 1. die Polizei schneller zum Einsatzort zu dirigieren und 2. forensische Untersuchungen zu erleichtern. Kommen wir aber auf die spezifische Technologie der Shotspotter zurück: Das System dient zum Lokalisieren von Schussgeräuschen. Der allgemeine Begriff lautet "Gunfire Locator". Die US-Firma SST bezeichnet sich in typischem Unternehmens-Speak als "World Leader...
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