Der neue Opel Ampera-e: Der Preis ist heiss

Der neue Opel Ampera-e: Der Preis ist heiss

Der für Frühjahr angekündigte Opel Ampera-e ist das Schwesterfahrzeug des US-Modells „Chevrolet Bolt“. Das bereits auf dem US-Markt in den Bundesstaaten Kalifornien und Oregon bestellbar ist. Wer einen Blick rüberwerfen will, kann den Konfigurator des Bolts starten. Der US-Startpreis beträgt zunächst einmal 37.495 USD. Zuzüglich Gebühren und Steuern minus Förderung eines Elektrofahrzeugs. Ein Blick auf den US-Markt, speziell Kalifornien: Was bringt Förderung? Bevor wir direkt zum Ampera-e kommen, schauen wir uns das US-Förderspektakel an: Der US-Staat gewährt Käufern eine Prämie von 7.500 USD. Auf den Kauf eines vollelektrischen Autos. Der Bundesstaat Kalifornien - der als besonders streng gilt und Umweltmaßnahmen fördert - legt eine Schippe von 2.500 USD drauf. Hinzukommt eine entscheidende Vorschrift in Kalifornien, die mittlerweile weitere neun US-Bundesstaaten übernommen haben: Fahrzeughersteller werden verpflichtet, Umweltpunkte über den Verkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu sammeln. Für ein verkauftes Elektrofahrzeug gibt es 1-4 Punkte. Für einen Hybrid zwischen 0,4 - 1,3 Punkte. Die Punktevergabe basiert auf dem exakten Antriebstyp und der Reichweite des Fahrzeugs. Kalifornien schreibt...
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Audi Q5: Ein toller SUV dank vieler, teurer Extras

Audi Q5: Ein toller SUV dank vieler, teurer Extras

30 Grad im Schatten, 40 Grad in der brennenden Sonne. Drumherum Wüste mit karger Bepflanzung. Staubige und miese Straßenverhältnisse. Willkommen in Baja California, der knalleheißen Halbinsel Mexikos mit 350 Sonnentagen pro Jahr. Von all dem bemerkt man im neuen Audi Q5 nicht wirklich etwas. Die Klimaanlage hält die Hitze und den Staub außen vor, das luftgefederte Fahrwerk dämpft die ekligen Straßenverhältnisse komfortabel weg und der dynamische Allrad-Antrieb hält den Wagen trotz sandigem Untergrund auf Spur. Willkommen in einem Premiumfahrzeug, das erst bei derartigen Bedingungen seine ganze Stärken ausspielt, die sich Audi gut bezahlen lässt. Man kann sich gut vorstellen, wie das Fahrzeug in Deutschland widrige Wetterlagen, kaputte Straßenbeläge und lange Autobahnfahrten zum Frühstück verputzt. Klar, natürlich können das auch Wettbewerber wie Mercedes und BMW für sich in Anspruch nehmen. Die Luft im Premiumbereich ist dünn, Unterschiede machen sich kaum bemerkbar. Aber eines fällt in der Tat besonders auf: Es geht egal bei welcher Fahrsituation im Innenraum flüsterleise zu, egal ob...
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Der Caddy Alltrack

Der Caddy Alltrack

(Gastbeitrag von Cornelia Diedrichs) Bereits im Mai 2015 konnte ich für mich feststellen: Der Caddy, das ist ein Familienfahrzeug nach meinem Geschmack. Obwohl eigentlich eher als Dienstleistungs- und Handwerkerfahrzeug bekannt, ist er doch für viele Familien das ideale Auto. Aber es geht immer nochmal ein Stückchen besser und das zeigte mir der Caddy Alltrack in Österreich sehr deutlich. Der Caddy Alltrack Was macht ihn so anders als den normalen Caddy, dass ich von einer Verbesserung spreche? Erst mal erscheint er mir schicker. Deutlich schicker. Die lackierten Anbauteile (Stoßfänger, Seitenschutzleisten und Türgriffe), die silberne Dachreling und die Außenspiegel sind einfach edler. Der Offroad-Look spricht mich persönlich einfach viel mehr an. Dies liegt sicherlich auch am Kühlerschutzgitter, welches lackiert ist und drei Chromleisten hat. Die abgedunkelten Rückleuchten sowie die Privacyverglasung sind ein nettes Extra. Die Pedale sind in Aluminiumoptik und der Stoffsitzbezug 7Summits ist schick. Auch die Dekoreinlagen in Carbon- und Chrom-Optik lassen alles nochmal etwas schicker aussehen. Es...
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Robophobie: Assistiertes Fahren mit Macken

Nachdem ich nun einige tausend bis mehrere zehntausend Fahrkilometer mit modernsten Fahrzeugen auf dem Buckel habe, verdichtet sich ein Gesamteindruck. So schön Assistenzsysteme auch sind, so haben sie immer noch Macken, die von okay bis unschön ausfallen können. 1. Den Vogel schoss vor einigen Jahren das automatische Distanzsystem des Honda Accord auf der Autobahn ab: Mit Hilfe dieses Systems kann der Fahrer ein maximales Tempo einstellen und der Wagen hält dann bis zur voreingestellten Maximalgeschwindigkeit Abstand zum Vordermann. Beispiel: Ich stelle 160 KM/h ein, fahre auf einen LKW auf, mein Wagen bremst im Voraus mehrere 100 Meter automatisch ohne manuellen Eingriff bis auf 80 KM/h herab und hält einen Sicherheitsabstand. Ich wechsle die Spur und der Wagen beschleunigt selbständig wieder auf 160. Bis ich erneut auf einen langsameren Vordermann auffahre. Funktioniert an sich super und trägt extrem zum enstpannten Fahren bei. Aber? In einer langgezogenen Linkskurve fuhr ich auf der äußeren Spur links mit ca. 180 vor mich dahin. Bis das...
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PKW: Luftwiderstand, Rollwiderstand, Verbrauch, Effizienz, Mathematik

"Hilfe, mein Modell wurde 100 Kilogramm leichter. Was heißt denn das?" "Hilfe, mein PKW hat einen besseren CW-Wert, was bringt mir das?" "Hilfe, wie oft kann ich von 0 auf 100 beschleunigen, bis der Tank leer ist?" All diese Fragen kann man sich theoretisch stellen und mit der Schulter zucken. Oder man überlegt sich, wie sich wohl die Herstellerversprechen von weniger Gewicht und geringeren Luftwiderständen auf den Verbrauch auswirken. Real und theoretisch, wenn man den PR-Speak hört. Das habe ich mir angetan und gebe meine Ergebnisse an dieser Stelle weiter. Mir ging es primär um ein Gefühl für die Relationen. Sprich, um wieviel Prozentpunkte verbessert sich etwas wenn ich es optimiere. Hier standen eben das Aerodynamische und Masseneffekte im Vordergrund. Kleine Warnung: Eigentlich war es mehr eine Arbeit für mich und mein eigenes Verständnis. Ich habe daher relativ wenig darauf geachtet, die Charts für Euch futterfertig und servierbereit anzumalen. Wobei ich mich frage, ob ich überhaupt Charts schön malen kann. Unter erhöhten Aufwendungen,...
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Automarkt-Statistiken: Fahrzeugbestand, Neuzulassungen, Anteil Geschäftswagen 2012

Da ich ja nicht selten über Autos schreibe, wird es Zeit für einen kleinen Überblick rund um den Automarkt. Es ist nicht unwichtig, ein Gefühl für die Zahlen zu bekommen, damit wir wissen, ob wir von "viel" oder "wenig" sprechen, wer im Grunde über Wohl und Wehe einer neuen Technologie entscheidet, auch wie es mit alternativen Antrieben und Digitaltechniken im PKW aussieht oder aber welche Folgen der zunehmende Einsatz modernster Digitaltechniken auf den Gebrauchtwagenmarkt und auf die Hersteller hat. Die Daten lassen sich prima über das Kraftfahrtbundesamt einsehen. Im Bereich Statistik werdet Ihr fündig, wenn Ihr selbst suchen wollt. Gesamtbestand Schauen wir uns zunächst den Gesamtbestand der Fahrzeuge auf deutschen Straßen an. Laut KBA waren am 01.01.2013 ca. 61 Mio Fahrzeuge registriert, davon 52 Mio mit einem amtlichen Kennzeichen. Davon sind 65% = 43 Mio PKWs. Das Durschnittsalter eines Fahrzeugs beträgt 8,7 Jahre! Heißt? Nahezu jeder Haushalt besitzt im Durchschnitt ein Auto, kann sich allerdings einen Neuwagen selten leisten. Wieviele Haushalte es gibt?...
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Biometrische Sensoren im Auto

Unser sportlicher Autofahrer ist gestresst und eilt zum nächsten Termin. Natürlich fährt er schneller als erlaubt und ist auch noch während der Fahrt mit Telefonieren abgelenkt. Was dann folgt ist klar: Eine liebe Omi geht über den Zebrastreifen, er reagiert zu spät, weicht gerade so noch aus und knallt gegen einen Baum. Tot. All die schönen Sicherheitssysteme konnten ihm nicht helfen, die Grenzen der Fahrphysik zu überwinden. Spulen wir das Szenario kurz zurück und ergänzen es um neuartige Sicherheitssysteme. Die meisten Assistenzsysteme der PKWs befassen sich weniger mit dem Fahrer, sondern mit der Fahrsituation. ABS, ESP, Tempomat, Abstandshalter, Parkassistent, Totwinkelwarner, Spurhaltesystem, Bremsassistent, und und und. Baum, Knall, tot. Wir erinnern uns:) Biometrische Sensoren Was wäre aber, wenn man sich mit dem Fahrer selbst befasst? Was, wenn die Sensoren nicht nur nach außen, sondern auch nach innen zum Fahrer ausgerichtet werden? Welche Informationen ließen sich denn auswerten? Anbei ein Beispiel aus der Autoindustrie seitens Ford. Die Chart verdeutlich schon ziemlich präzise, in welche Richtung...
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Die Zeit fossiler Verbrennungsmaschinen neigt sich dem Ende

Ein Zitat aus der Studie des Fraunhofer Instituts zu "Szenarios zur Elektromobiliät 2025". Dort heißt es Politik und Forschung gehen bereits davon aus, dass sich im Jahr 2050 der Verkehr auf unseren Straßen und in unseren Städten vollständig emissionsfrei gestalten wird. Auf dem Weg dorthin sollen Meilensteine wie bis zu Million Elektrofahrzeuge in 2020 und ca. sechs Millionen Elektrofahrzeuge in 2030 erreicht werden. Elektromobilität, betrieben mit Energie aus erneuerbaren Quellen, ist dabei der Schlüssel zur Reduktion der CO2-Emissionen des Individualverkehrs. Dieser von der Bundesregierung vorgegebene politische und strategische Zielkorridor generiert einen direkten Handlungsbedarf für die deutsche Automobilindustrie. Gleichzeitig haben die Entwicklung globaler Märkte und deren sich verschiebende Machtzentren Auswirkungen auf den deutschen Automobilmarkt. Denn gerade auf den deutschen Automobilherstellern und Zulieferern ruhen hohe Erwartungen, den Wandel zur Elektromobilität aktiv mitzugestalten und eine führende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung entscheidender Schlüsselinnovationen und -technologien einzunehmen. Wer darin eine Gefahr für die deutsche Automobilindustrie sieht, liegt womöglich rein logisch betrachtet nicht ganz falsch. Zu viele Unwägbarkeiten,...
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elektrisch Fahren: Smart fortwo electric drive

Unter dem Aspekt, dass auf Buzzriders Konzepte gezeigt werden sollen, wie man sich auch mobile Zukunft vorstellen kann, finden wir mit der Einführung des neuen Smarts ein ganzes Paket voll. Das nicht nur als Auto ein Thema ist, sondern als gesamtes Konzept mobiler Möglichkeiten zu betrachten ist. Ein schöner Indikator dafür, dass mobile Zukunftswelten weit mehr als nur das bloße Autoprodukt sind. Daher werden es vier Artikel um einen Miniflitzer herum sein. Im ersten von insgesamt vier Artikeln gehe ich auf den "Smart fortwo electric drive" ein. Wie er sich fährt, wie weit man kommt und was der Spaß kostet. Im zweiten Artikel wird es um den "Tamagotchi-Effekt" gehen, ein ganz und gar spannendes Thema, das alle Autofahrer betreffen wird, ob nun mit herkömmlichen oder alternativen Antrieben. Darin gehe ich natürlich auch auf das Nachladen ein, wie lange es dauert, was man dafür alles braucht und wie man den Wagen via mobiler App streicheln kann. Im dritten Artikel gehe ich auf die...
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