Unterwegs mit Staupilot: Mit dem Audi A8 durchs Ruhrgebiet

Unterwegs mit Staupilot: Mit dem Audi A8 durchs Ruhrgebiet

Es  ist Freitag. Freitags ist Stau auf den Autobahnen des Ruhrgebiets. Ich weiß das. Ich habe hier in der Gegend meinen Führerschein gemacht. 28 Jahre ist das jetzt her. Und damals war schon ständig Stau auf den vielen Autobahnen im Ruhrgebiet. Auf diesen vielen Autobahnen mit ihren vielen verknoteten Autobahnkreuzen. Auch wenn es noch gar nicht so viele Autos auf den Straßen gab. Dafür stank es damals nach mehr Autos. Nach viel mehr Autos. Aber das ist eine andere Geschichte. Denn heute geht es einfach um den Stau. Und darum, wie man ihn (über-)lebt.  Ich hasse Stau. Ich hasse alles was meine Zeit vergeudet und mich trotzdem anstrengt. Stau zwingt mich zur Konzentration: Gucken, anfahren, bremsen. Gucken, anfahren, bremsen. Träge hinter dem Vordermann herjuckeln. Bloß nicht dabei aufs Smartphone schielen, sonst muss ich vielleicht in die Eisen gehen. Geht es auf der linken Spur vielleicht etwas flüssiger weiter, oder eher auf der rechten? Letztlich stehe ich, egal wo. Während ich stehe, starre ich...
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Was kann ein Roboter? Was kostet er?

Was kann ein Roboter? Was kostet er?

Erst jüngst war zu lesen, dass Foxconn - eine gigantische Auftragsfabrik für zahlreiche Herstelleraufträge von Apple, Sony oder Samsung - vermehrt Roboter einsetzen möchte. Um die Fließbandarbeit zu automatisieren. Eigentlich keine Neuigkeit, sind doch Industrieroboter ein alter Hut. Foxconn ist lediglich eine Nummer größer, mit über 1 Million Angestellten, die in den zahlreichen Werken tätig sind. Was dem Ganzen eine eigene Bedeutung verleiht. Aber was ist wirklich dran? Beginnt ein neues Zeitalter? Was können Roboter? Smarte Roboter arbeiten mit dem Menschen zusammen Betrachten wir ein Beispiel, um ein Gefühl für den Trend zu entwickeln, wohin sich die Technik der Roboter bewegt: Die Roboter der Firma Rethink Robotics sind hierzu ganz spannend.  Die Firma wurde 2008 in Boston gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, kostengünstige aber auch einfach aufzubauende Roboter zu entwickeln. Bis dato existieren zwei Modelle: Baxter und Sawyer. Beide sind in der Lage, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Was einfach klingt, stellt eine hochkomplexe Sicherheitsproblematik dar, bei der zahlreiche Schutzvorschriften in der EU und...
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Autonomes Fahren: Zwischenstand und Ausblick

Autonomes Fahren ist eines der künftigen Highlights der Autoindustrie, an dem mehr oder minder alle Hersteller arbeiten. Wir stellen uns darunter vor, dass ein Fahrzeug völlig selbständig eine vorgegebene Wegstrecke ohne Einwirkung des Fahrers bewältigt. Zum einen wird es wohl noch einige Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte dauern, um diese Möglichkeiten vollumfänglich auf die Straße zu bringen. Zum anderen haben wir heute bereits einen technischen Zustand erreicht, der es erlaubt, vom autonomen Fahren in Teilbereichen zu sprechen. Die heutigen PKW Produkte warten schon in einigen Teilbereichen mit autonomen Systemen auf, die ohne direkte Einwirkung des Fahrers agieren können. Es wird jedoch in der Gesamtheit nicht als autonomes Fahren verstanden. Eher wird das Google Auto als ein solches wahrgenommen. Was aber auch daran liegt, wie die Hersteller ihre Systeme bewerben. Die Terminologie des autonomen Fahrens ist daher nicht ganz unwichtig bei der gesamten Betrachtung. Schauen wir uns daher zunächst die Abstufungen an. Von teilautonomen bis voll autonomen Techniken Unterscheiden wir die möglichen Szenarien...
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Der Gerät für krumme Malfinger: Der Egg-Bot

bitteschön, für alle die ähnlich mir nicht in der Lage sind, weder krumme noch gerade Linien so auf Eier zu malen, das sie tatsächlich einen Sinn ergeben, der wird durchatmen können: Er - der Egg-Bot - malt nach Auftrag: Wirf die passende Sofwtare an (z.B. Inkspace = Freeware) und lasse Deine Linien vom Robbie aufs Ei malen. Zu spät zum Ordern? Der Gerät kann noch viel mehr! Es kostet zunächst einmal nur ca. 200 USD. Was jetzt egal ist, denn es ist zu spät, um Ostern buntiger zu begehen? Dann könntest Du es für Weihnachten brauchen! Der Egg-bot kann nämlich auch Weihnachtskugeln. Oder Glühbirnen, wenn Dir Deine Wohnung zu fad ist. Rausgehen? Ja klar, geht auch! Der Gerät kann auch buntige Golfbälle! Nach dem Golfen wird ein edler Wein getrunken, aus bemalten Weingläsern? Kann der Egg-Bot ebenso! Egg-Bot!! Damit auch morgen Deine Eier ganz bleiben. Bestellbar via Jan Wildeboer...
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Koffer hin, Golf her: Der Roboter Kaddy existiert schon

Tja, es mag sein, dass der Roboter-Koffer nur ein Bastler-Projekt ist. Um dem Menschen das mühsame Schleppen zu ersparen. Doch im Bereich Golf gibt es das schon, wie mich Mirko Lange auf G+ informiert hat. Das Gerät nennt sich Gogo Kaddy und folgt dem Golfer bei Fuß. Die Batterie reicht für 18-24 Loch, je nach Gelände. Und ist so eingestellt, dass es dem Golfer in einer Entfernung von 2 - 6 Metern folgt. Hierzu das Video: Der Hersteller Die Firma nennt sich RwR Michael Richter und sitzt in 73271 Holzmaden (bei Stuttgart). Auf deren Webseite findet Ihr weitere Informationen: golfcaddy-roboter.de. Was der Spaß kostet? Laut Info 3.990 Euro. Inludiert ist der Transportpreis zu Deinem heimischen Golfplatz. Ach ja, der Kaddy-Robbie passt laut Herstellerangaben in den Kofferraum Deines Autos, da er zusammenklappbar ist. Und wer als Golfpartner müde des Laufens ist, kann sich auf die Rücksitzbank des Robbies setzen ;) Welcome to the future und spielts mehr Golf :) Flughafen? Wenn man sich nun überlegt, wieso...
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Traum: Ein Koffer, der Dir automatisch folgt

Der bekannte Bastler und Internet-Celebrity Benjamin Heckendorf (im Netz als "Ben Heck" unterwegs) hat erneut ein witziges Projekt erbastelt. Diesmal hat er nicht wie sonst üblich alte Spielekonsolen auseinandergenommen und neuartig zusammengesetzt, sondern zusammen mit Jessie Robinson einen Koffer gebastelt, der Dir automatisch hinterherfährt. Er nennt es "autonomous Robot Luggage". Vorbei die Schlepperei! Herrliche Vorstellung, wäre das in der Praxis zuverlässig und sicher nutzbar. Schaut Euch das kurzweilige Video dazu an: Probleme Die Koffer am Flughafen bequengeln die Durchsagerinnen: "Herr Miller, Ihr Koffer möchte gerne abgeholt werden". Oder sie rufen gar die Sicherheistbehörden auf den Plan, den einsamen und traurigen Koffer zu sprengen statt ihm Frauchen oder Herrchen zurückzugeben. Bei den vielen Drähten und Sensoren ginge das Ding schließlich glatt als Bombe durch. Und erst recht beim Scan in der Beförderlungsanlage. Tja, es wird also noch eine Weile dauern, bis das Realität wird, da ein Rädchen ins andere greifen muss. Oder? Aussicht Alles nur Zukunfts-Blabla also? Spinnerei? Was soll man schon von diesem Ansatz...
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Selbstfahrende Autos: Vorsicht, ein Bug voraus?

Google hat ein nett gemachtes PR Video machen lassen: Ein nahezu blinder - als "Self-Driving Car User #0000000001" bezeichnete - Fahrer namens Steve Mahan drehte seine Runde zum Taco Bell und holte seine Wäsche ab. Das Video soll zeigen, dass sich ein Wagen heute nicht nur im Straßenverkehr sicher bewegen, sondern sogar auf Parkplätze abbiegen und anhalten kann (welch ein glücklicher Umstand:). Wie man sieht, schaut das sehr beschaulich aus. Es geht aber auch ein bisschen schneller, mit quietschenden Reifen und aufsetzenden Chassis: Ich werde in einem anderen Artikel auf die Technologie eingehen, die natürlich nicht nur Firmen wie Google einsetzen. So durfte ich eine nicht minder moderne Gerätschaft der Bundeswehr auf einer Messe bestaunen. Es war erstaunlich, wie schnell und wie gut die verschiedenen Sensoren die umgebende Landschaft, Objekte, Hindernisse (inklusive Gebäuden und dem Inneren von Gebäuden) erfassen konnten. Aber wie gesagt, dazu mehr ein anderes Mal. Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr Euch zu Googles Projekt einen Hintergrundbericht in...
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Bau Dir Deinen Robbie zusammen

erinnert Ihr Euch an "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"? Eine Kindersendung aus den 70er Jahren. Die Roboter wurden über kybernetische Fäden non-wireless gesteuert. Schaut selbst 40 Jahre später ist diese Kindersendung immer noch Science Fiction in unserem Privatalltag. Roboter begegnen uns - wenn überhaupt - in irgendwelchen Fabrikhallen. Meistens schauen die nicht so aus, wie sich das unsere Kindsaugen vorstellen. Dennoch faszinieren uns Maschinenwesen. Möglicherweise werden uns Roboter in weniger als 40 Jahren häufiger begegnen. Warum? Hardware und Software werden günstiger aber auch einfacher zu bedienen sein. Sprich, es wird immer weniger anspruchsvoller, einen gefühlt wertigen Roboter zu basteln. Ohne Ingenieurs-Wissenschaften studiert haben zu müssen. Ohne Millionär sein zu müssen. Wie ich auf diese Behauptung komme? Eine der wichtigen Komponenten auf dem Weg zum Roboter-Alltag hat meiner Meinung nach Microsoft anno 2011/2012 geschaffen. Mit Hilfe der Kinect-Steuerung - die wir bereits von der XBox kennen - können Roboter mit einem günstigen Sensor bestückt werden, der zudem intelligent und variabel genug programmierbar ist....
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