Unterwegs mit Staupilot: Mit dem Audi A8 durchs Ruhrgebiet

Unterwegs mit Staupilot: Mit dem Audi A8 durchs Ruhrgebiet

Es  ist Freitag. Freitags ist Stau auf den Autobahnen des Ruhrgebiets. Ich weiß das. Ich habe hier in der Gegend meinen Führerschein gemacht. 28 Jahre ist das jetzt her. Und damals war schon ständig Stau auf den vielen Autobahnen im Ruhrgebiet. Auf diesen vielen Autobahnen mit ihren vielen verknoteten Autobahnkreuzen. Auch wenn es noch gar nicht so viele Autos auf den Straßen gab. Dafür stank es damals nach mehr Autos. Nach viel mehr Autos. Aber das ist eine andere Geschichte. Denn heute geht es einfach um den Stau. Und darum, wie man ihn (über-)lebt.  Ich hasse Stau. Ich hasse alles was meine Zeit vergeudet und mich trotzdem anstrengt. Stau zwingt mich zur Konzentration: Gucken, anfahren, bremsen. Gucken, anfahren, bremsen. Träge hinter dem Vordermann herjuckeln. Bloß nicht dabei aufs Smartphone schielen, sonst muss ich vielleicht in die Eisen gehen. Geht es auf der linken Spur vielleicht etwas flüssiger weiter, oder eher auf der rechten? Letztlich stehe ich, egal wo. Während ich stehe, starre ich...
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Robophobie: Assistiertes Fahren mit Macken

Nachdem ich nun einige tausend bis mehrere zehntausend Fahrkilometer mit modernsten Fahrzeugen auf dem Buckel habe, verdichtet sich ein Gesamteindruck. So schön Assistenzsysteme auch sind, so haben sie immer noch Macken, die von okay bis unschön ausfallen können. 1. Den Vogel schoss vor einigen Jahren das automatische Distanzsystem des Honda Accord auf der Autobahn ab: Mit Hilfe dieses Systems kann der Fahrer ein maximales Tempo einstellen und der Wagen hält dann bis zur voreingestellten Maximalgeschwindigkeit Abstand zum Vordermann. Beispiel: Ich stelle 160 KM/h ein, fahre auf einen LKW auf, mein Wagen bremst im Voraus mehrere 100 Meter automatisch ohne manuellen Eingriff bis auf 80 KM/h herab und hält einen Sicherheitsabstand. Ich wechsle die Spur und der Wagen beschleunigt selbständig wieder auf 160. Bis ich erneut auf einen langsameren Vordermann auffahre. Funktioniert an sich super und trägt extrem zum enstpannten Fahren bei. Aber? In einer langgezogenen Linkskurve fuhr ich auf der äußeren Spur links mit ca. 180 vor mich dahin. Bis das...
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Die neue E-Klasse: Technische Highlights

Die "neue" E-Klasse ist ein sogenanntes "Facelift". Also kein rundum erneuertes Auto, sondern an mehr oder weniger Stellen polieren Autohersteller das bestehende Produkt auf, um den Produktlebenszyklus zu verlängern. Bevor es ein ganz neues Modell gibt. Bei der neuen E-Klasse wurde äußerlich eine komplett neue Haut drübergestüplt. Die Bilder findet Ihr weiter unten dazu. Ihr werdet schnell bemerken, dass das Design nicht mehr so altbacken-geschäftlich daherkommt, sondern sportlich-emotionaler. Ob das im Geschäftsbereich (78% Anteil an Neuzulassungen zur alten E-Klasse im Januar 2012) gut aufgenommen wird, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, China und Russland? In Deutschland denke ich etwas kritischer, in anderen Ländern darf es ruhig mehr nach Prestige wirken. Und das tut es ja auch. Technische Highlights Kommen wir zu den technischen Neuheiten, die in die E-Klasse verbaut wurden. Daimler hat die Strategie verändert und kommuniziert dem Kunden gegenüber nicht mehr einzelne, technische Assistenzsysteme. Mittlerweile spricht der Hersteller von "Intelligent Drive" bzw. "Sensor Fusion". Das sollen uns diese...
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Das beste halbautomatische Lenksystem: Honda Accord

Stell Dir vor, Du fährst auf der Autobahn mit 120 und machst das, was jeder macht. Einmal kurz umschauen, der Kopf geht nach links, die Hände leider auch. Schon ist man auf der Überholspur und fährt einem Porsche mit 250 vor die Nase. Nicht gut, gar nicht gut! Da hilft doch bestimmt ein Google Auto, das beste vom Besten. Das Ultimative! Schmarrn, die fahren nicht automatisch! Nicht so, wie es der Öffentlichkeit vorgegaukelt wird. Google füttert den Computer mit maximal präzisen Fahrdaten und legt die Route vorab fest. Sobald es aber auf unbekannte Wege geht, ist der Computer absolut fahrunfähig. Die können nicht mal auf einen leeren Ikea-Parkplatz fahren, wenn man mal so spontan möchte... der Ingenieur müsste dazu erstmal alles ausmessen und mit den Kartendaten abgleichen. Das ist also schon mal nix. Kommen wir zur technischen Realität und nicht zum Science Fiction á la Google Boys. Genau aus diesem Grund existieren seit Jahren sogenannte Lenkassistenzsysteme. Die den Fahrer üblicherweise mittels Warnsignalen...
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