Apple Auto, Google Auto: Warum die Autohersteller Apple oder Google kaufen werden

Apple Auto, Google Auto: Warum die Autohersteller Apple oder Google kaufen werden

Die Managerriege der Autohersteller werden die Nachrichten und Gerüchte über einen möglichen Einstieg Apples in das Autogeschäft nicht erst seit Aufkommen der Meldungen aufhorchen lassen. Seitdem Google jedesmal aufs Neue mit ihrem Forschungsprojekt (Ziel: Ein selbstfahrendes Fahrzeug womöglich auf die Straße zu bringen, entweder als Trägersystem über die Softwareintelligenz oder aber mitsamt Hardware) für Aufsehen sorgt, sputen sich die Hersteller etwas mehr. Sie zeigen und erzählen uns allerorten, wann denn ihre Fahrzeuge autonom über die Straßen rollen werden. Teilautonom bis X, vollautonom bis Y. Müssen sich die Autohersteller wirklich Sorgen machen? Immerhin betonen Chefs wie Reithofer (BMW) und der mächtigste Autochef der Welt - Winterkorn (als verlängter Arm des Tycoons Piëch) -, der Automobilbau sei sehr komplex, die Foschungs- und Entwicklungsinvestitionen riesig, die Anzahl der Ingenieure und Spezialisten entsprechen mehreren Divisionsstärken (Heise 1, Heise 2). So schnell könne man ihnen also die Butter nicht vom Brot nehmen. Sie sind wachsam, gerüstet und gewappnet. Die Achillesferse der Autohersteller Nehmen wir an, dass es stimmt:...
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Mercedes Made in China und das Konzeptauto GCode

Mercedes Made in China und das Konzeptauto GCode

Daimler hatte in China ein Fiasko erlebt. Durch Missmanagement gingen die Absatzzahlen empfindlich in den Keller. Das war wor wenigen Jahren und wer sich für die Gründe interessiert, kann das im Artikel "Wie Daimler 17 Mrd Euro in China verschenkte" nachlesen. Seitdem hat Daimler gegenüber BMW und Audi das Nachsehen und versucht mit allen Mitteln eine Aufholjadg zu starten. Eine große Aufgabe, denn 2013 verkaufte Audi 492.000 Einheiten und BMW 327.000 Einheiten. Daimler? 236.000 PKW. Das ist meilenweit entfernt. China ist mittlerweile vom Absatzmarkt zur größtne Autonation der Welt sogar vor den USA aufgestiegen. Natürlich kann auf diesem Markt Daimler nicht einfach nur zusehen, wie der Wettbewerb absahnt. Grund genug damit auch für Daimler, mich zu fragen, ob ich denn nicht an der Eröffnung des neuen F&E Zentrums in Peking teilnehmen möchte. Um zu sehen, was Daimler seitdem alles getan hat, das Missmanagement abzustellen und wieder auf die richtige Spur zu kommen. Die Gelegenheit habe ich natürlich ergriffen. Anbei meine...
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Autoindustrie: Sind die Premium-Hersteller für die Zukunft gewappnet?

Autoindustrie: Sind die Premium-Hersteller für die Zukunft gewappnet?

Wohin segeln BMW, Audi und Daimler, die drei führenden Premiumhersteller der deutschen Autoindustrie? Was sind ihre Herausforderungen? Werden sie in den nächsten 5, 10 oder 20 Jahren die Herausforderungen bewältigen? Immerhin ist das Thema nicht ganz unwichtig, da 80% aller global verkauften Premiumwagen aus Deutschland kommen (inkl. Porsche natürlich). Mit der Frage haben wir uns beschäftigt und können Euch aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedene Ausblicke anbieten: - Jens Stratmann hat sich die Herausforderungen von Audi näher angeschaut Audi, Vorsprung durch Technik? - Thomas Majchrzak nimmt die Nr.1 - BMW - ins Visier: BMW, Zukunft und Marktchancen für die Freude am Fahren - Don Dahlmann hat sich mit den generellen Herausforderungen beschäftigt, was es mit den sich verändernden Mobilitäsbedürfnissen auf sich hat: "Mobilitätskonzepte der deutschen Autokonzerne". - Update: Besim Karadeniz hat sich kurzerhand entschlossen, seine Sichtweise über Opels Zukunftsaussichten darzulegen (auch wenn Opel kein Premium ist, freut mich das sehr, dass wir einen Anstoß mitgeben konnten): Zur Gegenwart und Zukunft von Opel. #umparkenimkopf Und wir hier? Wir schauen uns...
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Hilfe, die Autos werden immer teurer

Wer rechnet noch Autopreise von Euro in die gute, alte D-Mark um? Da kommen natürlich irre Preise zustande. Ein heutiger Golf kostet zum Einstieg 34.000 DM, ein Baby-Benz locker 66.000 DM. Und dabei hatte doch ein VW Golf 1 gerade einmal 8.000 DEM anno 1974 gekostet und ein Baby-Benz 26.000 DM anno 1983. Wie kann das nur passiert sein, dass PKW heute so extrem teuer geworden sind? Das kann sich doch keiner mehr leisten! Könnte man vermuten. Allerdings, schaut man sich die Inflationsraten der letzten Jahrzehnte und dazu auch noch den Anstieg der Einkommen an, kommen auf einmal ganz andere Werte heraus, die nicht mehr so krass auseinander liegen. Machen wir also den Vergleich und ziehen hierzu die 1983 erschienene C-Klasse heran (W201 , Typenbezeichnung 190). Wie hat sich der Basispreis ohne Sonderaustattung beim günstigsten Einsteigermodell zur heutigen C-Klasse (W205, Typenbezeichnung C 180) verändert? Anbei die Chart (zum Vergrößern anklicken): 1. Sonderausstattung vs Serienausstattung Der damalige Baby-Benz war in der Tat ein...
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Zahlenbomben: Die wichtigsten Märkte der drei Premiummarken BMW, Audi und Daimler

Da ich nun einige Male nach den Einzelentwicklungen auf den Märkten im Vergleich des Dreiergestirns gefragt wurde, einfach mal die Charts (Absatzdaten stets in 1.000er Einheit) anbei Global zuerst, 2008-2013 Deutschland, 2008-2013 China, 2008-2013 USA, 2008-2013 Marktanteile zwischen den 3 Marken, 2013 Lesart: In China werden 1,12 Mio PKWs von Audi, BMW und Daimler abgesetzt. Davon sind 44% Audi, 35% BMW und 21% Daimler. Absatzanteil am jeweiligen Gesamtabsatzvolumen von Audi, BMW oder Mercedes Lesart: Audi setzt 31% aller Audi-Modelle in China ab, BMW setzt 44% aller BMWs in Europa ab, Daimler setzt 20% aler Daimler-PKW inkl. dem Smart in den USA ab...
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Zahlenbomben: Wie Daimler 17 Mrd Euro in China verschenkte

Betrachten wir die letzten 5 Jahre, wie sich die drei Premiummarken geschlagen haben. Wo legten sie auf welchem Markt zu und wo stolperten sie gewaltig? Starten wir bewusst mit dem Jahr 2008/2009. Dem Chaosjahr der Autobranche im Rahmen der Finanzkrise. Wie haben sich die Märkte seitdem wieder erholt? Fassen wir die Nummer 3 zuerst ins Auge: Daimler! Die 2004 die Absatzkrone an BMW abgeben mussten und 2012 dann auch noch von Audi überholt wurden. Das eine Ereignis schmerzt seit 10 Jahren. Das Audi-Ereignis wurmt Daimler umso mehr, dass ein Newcomer zum Überholvorgang ansetzte. Die Erschütterungswellen peitschen den einstigen Autokönig seitdem voran und rüttelten gehörig am Selbstbewusstsein. Schauen wir uns also die letzten 5 Jahre an. Und lernen vor allen Dingen, was es ökonomisch bedeutet, wenn man stolpert. Die Dimensionen sind wahrhaft gigantisch. Daimler 2008-2013 Beginnen mit den Absatzvolumina. Die Abverkäufe werden in 1.000er Einheiten dargestellt, seit 2008 bis 2013. Je Region und Jahr: Was kann man sehen? - Zunahme der Verkäufe um 23%, von...
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Zahlenbomben: Globaler Wettkampf der drei Premiummarken

Wie haben die drei Premiumhersteller Audi, BMW und Daimler 2013 abgeschnitten? Um ein Gefühl dafür zu bekommen, anbei eine kompakte Übersicht der Absatzdaten. Die drei dominierenden Premiumhersteller glänzten auch 2013 mit markanten Absatzdaten rund um den Globus. Alle drei zusammen setzten 2013 insgesamt 5.1 Mio PKW Einheiten ab und nahmen mit ihrer PKW-Sparte 184 Mrd Euro ein. Jaguar/Land Rover ist der einzige Wettbewerber, der noch einigermaßen mithalten kann, allerdings mit einem großen Abstand (425.000 PKWs, um ca. 3/4 weniger als Audi, BMW oder Daimler). Schauen wir uns das gesamte Datenblatt an - Verkaufte Einheiten insgesamt (2013 zu 2012) - Umsatz, Gewinn und durchschnittlicher Umsatzerlös je Einheit - Verkaufte Einheiten in China, Asien, USA, Europa und Deutschland - Anteil der globalen Einzelmärkte am Gesamtverkauf Umsatz und Erlös pro verkaufter Einheit Das Automobilgeschäft ist nach wie vor neben dem Energie- und Finanzsektor ein sehr umsatzträchtiges Segment. Für Deutschland sowieso die wichtigste Industrie. Welche immensen Umsätzerlöse alle drei mit dem Verkauf von PKWs schreiben, sehen wir deutlich. BMW 71...
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Zahlenbomben: Absatz von BMW vs Daimler zwischen 1995 bis 2013

Die Autoindustrie ist zweifelsohne eine Branche, die weder Ramschprodukte für eine Marge von 2,99 Euro anbietet noch handelt es sich um eine milliardenschwere Gemütlichkeitsbranche. Wer Entwicklungen in dieser Goldnatterngrube verschläft, wird im Wettbewerb gnadenlos überholt oder gefressen. Wenn du mir nicht das Passende anbietest, gehe ich eben zu einem anderen. So einfach ist die Story und trifft genauso auf diese Branche zu. Die Schweden können davon ebenso ein Lied singen wie die Franzosen oder Engländer. Auch ehemals deutsche Unternehmen. Saab, Rover, Volvo, Renault, Peugeot, Citroen, Opel, Seat, Ford, GM, alle durften schon mal von diesem bitteren Kelch kosten. Nachdem sich der Rauch gelichtet hatte, kennt der deutsche Standort noch exakt drei Überlebende: VW, BMW, Daimler. Umso bewusster ist die Lehre aus dem erbitterten Kampf der letzten Jahrzehnte - in einem äußerst lukrativen Umfeld - den heutigen Anbietern selbst: Wer nicht untergehen will, achtet umso bewusster auf eine Änderung der Witterungsbedingungen. Kleinere Nischen? Kein Problem! Mehr Modelle mit noch mehr Technik zum...
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Die K-Frage der Autoindustrie: Ein echter Kältemittel-Krimi

Stellt Euch vor, die ungeliebte Schwiegermutter wird im Wagen tödlich verätzt und keiner löscht. Auf EU Ebene spielt sich im Moment ein wahrer Krimi ab, der globale Auswirkungen hat. Der Fall ist dabei so vertrackt mit so vielen Spielern, dass ich die einzelnen Aspekte der Reihe nach aufzeigen möchte. Nr. 1: Klimwandel Wen wundert es, bei diesen heißen Sommern. Immer mehr Autos werden mit Klimaanlagen ausgeliefert. Hierzu wird ein Kältemittel mit dem kryptischen Namen "R-134a" eingesetzt. Das auf Basis von Flourkohlenwasserstoff hergestellt wird und als extrem klimaschädlich gilt. Die EU hat daher beschlossen, dass alle Neuwagen nach dem 01.01.2011 ohne dieses Klimamittel auskommen müssen. Und ab 2017 auch in keinen Alt-PKWs mehr enthalten sein darf. Ok, aber was soll stattdessen rein? Zaubern? Kaninchenhut? Nr. 2: Der Weisse Klimaritter Zwei US Chemieriesen - DuPont und Honeywell - finden gemeinsam eine Alternative, genau rechtzeitig. Ein neuartiges Klimamittel, das weniger klimaschädlich sein soll und ohne FCKW auskommt. Es nennt sich "R-1234yf". Honeywell und DuPont halten das...
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Mercedes bringt Car-to-Car Kommunikation auf die Straße

Eines der zukunftsträchtigsten Systeme, die uns ein Sicherheitsplus auf die Straße bringen, nennt sich Car-to-X. Das Potential der Systeme ist erheblich, was Verkehrsflüsse und Sicherheit angeht. Heute eiern die Fahrzeuge sozusagen alleine über die Straßen, ohne digitale Signale an andere Verkehrsteilnehmer zu senden. So wissen wir bis heute nicht genau, auf welchen Straßen was wann wo los ist (abgesehen von den simplen Trackingsystemen der Städte und Autobahnen). Ein bizarrer Zustand, sich sozusagen blind auf Verkehrsströme einzulassen. Die Ampel spricht nicht mit dem PKW, was die beste Näherungsgeschwindigkeit für eine grüne Ampelphase ist, das Stauende spricht nicht mit heranrasenden LKWs und PKWs, der Fußgänger weiß nicht, dass sich ein besoffener Autoprolet nähert, der wegen Aquaplaning fast ums Leben gekommene Fahrer warnt nachkommende Fahrzeuge nicht, dass in der Kurve die tödliche Falle lauert, etcpp... Daimler setzt ein Stück weit daran an und wird ein frühes System Ende 2013 auf die Straße bringen. Die Idee ist, dass Fahrzeuge vollautomatisch oder manuell Gefahrensituationen an andere...
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