Elektrofahrzeuge als Dienstwagen: Steuern – 1%-Regel und Fahrtenbuch

Elektrofahrzeuge als Dienstwagen: Steuern – 1%-Regel und Fahrtenbuch

Wer sich ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen kauft, darf und muss sich mit der steuerlichen Behandlung auseinandersetzen. Wie hoch ist der geldwerte Vorteil, was darf vom Bruttolistenpreis abgezogen werden, wie sind die steuerlichen Vorteile beim Kauf eines Elektroautos einzurechnen? Grundlegende Voraussetzung ist: Die private Nutzung ist nicht untersagt und die berufliche Nutzung macht nicht weniger als die Hälfte aus. Bei rein beruflicher Nutzung darf das Finanzamt keine geldwerten Vorteile ansetzen. Wir gehen hier davon aus, dass die 1%-Regel greift und ein Fahrtenbuch nicht geführt wird. Grundannahmen Unser Fahrzeug sei ein neuer VW e-Golf, der im Grundpreis 35.900 Euro kostet. Nettosumme: 30.168 Euro / Mehrwertsteuer 19%: 5.732 Euro Durch Sonderaustattungen kommen wir auf einen Gesamtpreis 45.000 Euro. Nettosumme: 37.815 / 7.185 Euro Der Händler gewährt dem Käufer einen Rabatt in Höhe von 10%. Ersparnis: 4.500 Euro Der e-Golf wird rein elektrisch betrieben und die Batteriekapazität beträgt 36 kW. Der Käufer muss 50 km zur Arbeit fahren. Der Käufer wird das Fahrzeug privat und beruflich nutzen. Das sind...
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Der neue Opel Ampera-e: Der Preis ist heiss

Der neue Opel Ampera-e: Der Preis ist heiss

Der für Frühjahr angekündigte Opel Ampera-e ist das Schwesterfahrzeug des US-Modells „Chevrolet Bolt“. Das bereits auf dem US-Markt in den Bundesstaaten Kalifornien und Oregon bestellbar ist. Wer einen Blick rüberwerfen will, kann den Konfigurator des Bolts starten. Der US-Startpreis beträgt zunächst einmal 37.495 USD. Zuzüglich Gebühren und Steuern minus Förderung eines Elektrofahrzeugs. Ein Blick auf den US-Markt, speziell Kalifornien: Was bringt Förderung? Bevor wir direkt zum Ampera-e kommen, schauen wir uns das US-Förderspektakel an: Der US-Staat gewährt Käufern eine Prämie von 7.500 USD. Auf den Kauf eines vollelektrischen Autos. Der Bundesstaat Kalifornien - der als besonders streng gilt und Umweltmaßnahmen fördert - legt eine Schippe von 2.500 USD drauf. Hinzukommt eine entscheidende Vorschrift in Kalifornien, die mittlerweile weitere neun US-Bundesstaaten übernommen haben: Fahrzeughersteller werden verpflichtet, Umweltpunkte über den Verkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu sammeln. Für ein verkauftes Elektrofahrzeug gibt es 1-4 Punkte. Für einen Hybrid zwischen 0,4 - 1,3 Punkte. Die Punktevergabe basiert auf dem exakten Antriebstyp und der Reichweite des Fahrzeugs. Kalifornien schreibt...
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Elektrosound für E-Autos

Schon einmal ein E-Auto vorbeifahren gehört? Wohl eher nicht. Je langsamer es vorbeifährt umso wahrscheinlicher wird es, dass Du nichts hören wirst. Klingt idyllisch ist aber gefährlich. Daher befassen sich verschiedene Gesetzesinitiativen mit der Vorgabe, Sound vorzuschreiben und bestimmte Klänge gleich vorneweg zu verbieten. Auf Seiten der Autohersteller tut sich natürlich auch etwas. Anbei ein Ausschnitt aus einer Audi PR-Mail, die Euch vemittelt, wie das in der Praxis mittels Lautsprecher und synthetischen Klängen gelöst wird: Die e-tron-Modelle von Audi bekommen deshalb einen synthetischen Sound. Rudolf Halbmeir hat ihn entwickelt, zusammen mit seinen Kollegen Axel Brombach und Dr. Lars Hinrichsen. ... Der e-Sound ertönt über einen robusten Lautsprecher, der am Fahrzeugboden montiert ist. Axel Brombach, der Experte auf diesem Gebiet, erklärt: „Wir haben ihn auf 40 Watt Leistung ausgelegt, aber im normalen Betrieb beschränken wir uns auf fünf bis acht Watt. Das genügt, dass Fußgänger und Radler in der Nähe das Auto hören." ... Um die Ecke herum kommt ein roter Audi R8 e-tron angerollt,...
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